Bereits geregelt ist auch die Fahrberechtigung der Flüchtlinge in Deutschland. Dazu heißt es auf der Internetseite des Ministeriums: “ Alle Bürgerinnen und Bürger aus der Ukraine, die einen nationalen (ukrainischen) oder einen Internationalen Führerschein besitzen, dürfen in der Bundesrepublik Deutschland Kraftfahrzeuge der Klassen führen, für die ihr Führerschein ausgestellt ist, soweit sie sich vorrübergehend im Bundesgebiet aufhalten. Die Mitführung einer Übersetzung des ukrainischen Führerscheins ist nicht erforderlich. Erst wenn die Betroffenen hier ihren Wohnsitz in Deutschland begründen, besteht die Fahrerlaubnis noch weitere 6 Monate. Danach ist dann ein in der Bundesrepublik Deutschland ausgestellter Führerschein erforderlich.“

Quelle: https://www.judid.de/ukraine-fluechtlinge-keine-maut-fuer-die-helfer/

Zuständig ist die Führerscheinstelle des Landkreises Stade.

Achtung! Für die Ausstellung eines Deutschen Führerscheines ist eine theoretische und eine praktische Fahrprüfung notwendig. Verzichtet wird jedoch auf eine Fahrschulausbildung nach der deutschen Fahrschüler-Ausbildungsordnung. Es sind keine Mindest- oder Pflichtstunden erforderlich. Der Bewerber entscheidet selbst, ob und wann er sich die Prüfungen zutraut. Die praktische Prüfung selbst findet in Begleitung eines Fahrlehrers statt.

Vielleicht findet sich ja eine Fahrschule, die uns unterstützt.